Unsere Schwerpunkte

Entwicklung ländlicher Regionen

1,3 Milliarden Menschen leben derzeit noch ohne Strom – und das hat weitreichende Folgen. Ohne Zugang zur Stromversorgung lassen sich in vielen Regionen nicht einmal alltägliche Grundbedürfnisse decken, von einer wirtschaftlichen Weiterentwicklung ganz zu schweigen. Die cdw Stiftung verfolgt deshalb die Vision, die Dr.-Ing. E. h. Günther Cramer, Peter Drews und Reiner Wettlaufer bereits bei der Gründung der SMA Solar Technology AG vor Augen hatten: dezentrale Energiesysteme auf Basis erneuerbarer Energien in Regionen zu bringen, die keine Anbindung an das Stromnetz haben. Die Stromerzeugung aus Solarenergie kann und sollte vor allem auch in den wenig entwickelten Regionen der Erde zum Einsatz kommen, um dort eine autarke elektrische Energieversorgung zu ermöglichen. Denn eine zuverlässige Stromversorgung verbessert nicht nur die Lebensbedingungen eines jeden Einzelnen, sie eröffnet auch neue Perspektiven für eine langfristige Entwicklung.

Ausgereifte Technik

Wie versorgt man Gebäude und Dörfer in netzfernen Regionen mit Strom? Technisch ist diese Frage längst beantwortet. Nach langjähriger Entwicklungsarbeit sind Inselsysteme auf der Basis von Photovoltaik ausgereift und haben ihre Zuverlässigkeit in vielen Projekten unter Beweis gestellt. Sie haben inzwischen auch einen klaren Kostenvorteil gegenüber anderen Energiesystemen. Trotzdem kommt die Elektrifizierung mithilfe von Inselsystemen bisher nur langsam voran – es fehlt unter anderem an nachhaltigen Geschäftsmodellen, die eine flächendeckende netzferne Stromversorgung erst ermöglichen.

Die cdw Stiftung möchte einen Beitrag dazu leisten, dass alle Menschen Zugang zu einer zuverlässigen und nachhaltigen Stromversorgung erhalten. Unser Schwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung ländlicher Regionen in Entwicklungsländern. Die dezentralen Energiesysteme auf der Basis von Photovoltaik sind in diesem Bereich die optimale Lösung. Wir analysieren, welche Hindernisse einer Verbreitung dieser Systeme bisher im Wege stehen, und entwickeln Systematiken zur Bewältigung dieser Herausforderungen.