Die cdw Stiftung finanziert der Stadt Kassel über einen Zeitraum von zehn Jahren Photovoltaik-Anlagen im Wert von bis zu einer Million Euro. Die Stadt kann mit dem produzierten Strom etwa 10 Prozent ihres derzeitigen Energiebedarfs abdecken. Das eingesparte Geld für die Stromkosten nutzt die Stadt als Investitionsmittel für weitere Photovoltaik-Anlagen und Energieeffizienzmaßnahmen. So wird weiteres Geld eingespart und die Investitionsmittel vergrößern sich jährlich.

Projektbeschreibung

Die Stadt Kassel hat bereits Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als einem Megawatt auf ihren öffentlichen Gebäuden installiert. In der sogenannten Solarbundesliga belegt Kassel damit einen der vorderen Plätze unter den deutschen Großstädten mit über 200.000 Einwohnern. In den letzten Jahren ist der Ausbau jedoch ins Stocken geraten. Mit der Kooperation zwischen der Stadt Kassel und der cdw Stiftung werden Anlagen zum Eigenverbrauch installiert, um die ökonomischen und ökologischen Chancen zu nutzen.

Die Stadt Kassel wird durch den selbst-produzierten Strom jährliche Kosten-Ersparnisse in einem sechsstelligen Bereich erzielen. Diese Gelder werden im sogenannten Intracting-Model als Investitionsmittel verbucht, um weitere PV-Anlagen zu bauen und Energieeffizienzprojekte umzusetzen.

Ergebnis

Die Stadt Kassel steht in besonderer Verantwortung über die Nutzung ihrer Dächer mit Solarenergie ihren Beitrag zur Energiewende zu leisten, da sie keine Freiflächen zur dezentralen Stromerzeugung zur Verfügung hat. Die Kooperation zwischen Kassel und der cdw Stiftung versetzt die Stadt in die Lage, die Energieversorgung ihrer Gebäude sparsamer und damit wirtschaftlicher zu gestalten. Durch die Nutzung von Solarenergie leistet Kassel darüber hinaus einen konkreten Beitrag zum aktiven Klimaschutz, der auch andere zur Nachahmung anregt.